Café Jedermann – jetzt immer dienstags

Nach langer coronabedingter Pause wird in der FeG Kierspe endlich wieder das Café Jedermann geöffnet. Viele haben die Möglichkeit, sich wöchentlich bei einer Tasse Kaffee zu treffen, schon schmerzlich vermisst. Aber ab 5. Oktober geht es endlich wieder los!

Aus organisatorischen Gründen wurde der Termin auf den Dienstag verlegt. Zwischen 15 und 17 Uhr sind alle Kiersper herzlich eingeladen, im Foyer des Gemeindehauses (Am Nocken 42) vorbeizuschauen und sich zu kleinen Preisen ein Getränk und ein Stück Kuchen zu gönnen. Laden Sie doch einfach Ihre Bekannten und Freunde ein – wir freuen uns auf Sie!

Impressionen aus der Ukraine

 

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Fotoverein Kierspe präsentiert Helmut Willnat, Kierspe, seit dem 19.9. Portraits von Menschen aus der Ukraine.

Die Ukraine ist ein Land, in dem Arm und Reich, harte Arbeit und Schickimicki, alte Tradition und absolute Moderne in unmittelbarer Nachbarschaft neben einander stehen. Helmut Willnat hat im Rahmen seiner Arbeit für den Verein ‚Kinder von Tschernobyl e.V.‘ die Ukraine seit 1995 regelmäßig besucht, ihre Entwicklung mitverfolgt und viele ihrer einfachen Menschen kennen gelernt. Neben Verzweiflung und Kummer hat er Menschen mit starkem Lebensmut, unbeugsamem Humor und starkem Willen getroffen, die ihn sehr beeindruckten.

In großformatigen Bildern zeigt er einige seiner Portraits. Die Ausstellung ist nach den Veranstaltungen der Gemeinde geöffnet, z.B. jeden Sonntag nach dem Gottesdienst ab 11 Uhr. Jeder ist eingeladen, auch an den jeweiligen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Anfangszeiten stehen auf der Homepage https://kierspe.feg.de. Außerdem ist es auch möglich, telefonisch individuelle Besuchstermine zu vereinbaren unter der Tel-Nr. 01712071588 oder per eMail an die Adresse

Taufe und Gemeindefest

Wenn Menschen sich taufen lassen möchten, ist das immer ein Grund zur Freude. Sie wollen damit zeigen, dass es ihnen ernst ist mit ihrem Glauben. Deshalb freuen wir uns, dass es am 5. September wieder diese Möglichkeit gibt, und möchten sie mit einem Gemeindefest verbinden. Da wir uns im Sauerland nicht immer auf das Wetter verlassen können, haben wir zwei Alternativen in dieser Übersicht zusammengefasst:

Uhrzeit Bei schönem Wetter Uhrzeit Bei schlechtem Wetter
10.00 Kurzer Gottesdienst im Gemeindehaus 10.00 Tauf-Gottesdienst im Gemeindehaus
10.45 Abfahrt zur Lingese > Taufe
11.45 Fahrt nach Höckinghausen
12.30 Mittagessen von Steffi Bille 12.15 Mittagessen von Steffi Bille
13.00 Spaziergang, Spiele, Baden im Pool 13.00 Kaffee und Kuchen statt Dessert
15.00 Kaffee und Kuchen 14.00 Abschluss und Aufräumen
16.00 Abschluss und Aufräumen

Die Entscheidung, wo die Taufe und das anschließende Fest stattfinden soll, fällt am Freitag, den 3. September. Wir werden das hier auf der Homepage sowie über unsere Rundmail bekanntgeben.

Zum Gottesdienst kann jeder unter Einhaltung der 3G-Regeln ohne Anmeldung kommen, selbstverständlich gilt das auch für die Taufe an der Lingese. Für die Teilnahme am Mittagessen und (bei gutem Wetter) für den Nachmittag benötigen wir unbedingt eine Anmeldung, die bis zum 3.9. am besten per Mail an die Adresse erfolgen sollte. Natürlich sind alle Gäste herzlich willkommen, wir müssen nur planen können! Deshalb bitten wir um Verständnis für diese Regelung.

Der Blick durch die Glaskugel

Nachdem wir unsere Präsenz-Veranstaltungen wieder aufgenommen haben, kann es auch neue Ausstellungen im Foyer geben. Gleichzeitig freuen sich viele Mitglieder des Fotovereins Halver über Möglichkeiten, ihre Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren. Da gleich mehrere Vereinsmitglieder auch zur FeG Kierspe gehören, lag es nahe, die Interessen miteinander zu verbinden und eine ganze Serie von kleinen, aber feinen Ausstellungen zu organisieren, die immer für etwa zwei Monate einen einzelnen Fotografen vorstellen.

Den Anfang macht Hermann Wirtz, der sich auf das Fotografieren durch eine Glaskugel spezialisiert hat. „Das Runde muss in das Eckige“ heißt in diesem Fall, dass der Inhalt der rechteckigen Fotografie durch die Bündelung der Kugel eine völlig neue Perspektive bekommt. Es sei gar nicht so einfach, daraus ein stimmiges Gesamtbild zu gestalten, erklärt der Fotograf. „Mit viel Lust am Ausprobieren und einiger Übung lassen sich mit der Glaskugel aber reizvolle Fotos gestalten.“ Eher unscheinbare Motive gewinnen in der Kugel eine ganz neue Bedeutung, Details werden anders wahrgenommen, und überhaupt zieht der Überraschungseffekt das Auge das Betrachters in Bann, während er sonst vielleicht rasch an dem Motiv vorbeigegangen wäre. Wirtz zeigt im Gemeindehaus sowohl Städteansichten als auch Naturfotos – während die Redensart bezüglich der Glaskugel normalerweise eher auf Spekulationen über die Zukunft gemünzt ist, demonstrieren seine Fotos die Faszination des bereits Vorhandenen und machen die Schönheit des Alltäglichen bewusst.

Ab 1. August ist die kleine Ausstellung im Foyer des Gemeindehauses am Nocken zu sehen und kann z.B. sonntags nach dem Gottesdienst gegen 11 Uhr besucht werden. Da das Haus nicht immer geöffnet ist, lassen sich aber auch individuelle Termine über die E-Mail-Adresse vereinbaren.

Hochwasserkatastophe – Spenden

Hilfsfond Hochwasserkatastrophe 2021
Die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 hat in NRW, Rheinland-Pfalz und Belgien unvorstellbare Schäden hinterlassen. …
…Der Bund Freier evangelischen Gemeinden hat mit seiner FeG Katastrophenhilfe einen Hilfsfond gegründet, der den betroffenen Menschen und Gemeinden in unserem Bund FeG und darüber hinaus unbürokratisch helfen möchte.
Weitere Informationen und Kontodaten

Indien – kein sicheres Land für Christen

Einer von 8 Christen auf der Welt kann seine Religion nicht ungehindert praktizieren, sondern wird auf unterschiedlichste Weise daran gehindert, vor allem in Ländern, die stark atheistisch geprägt sind wie China und Nordkorea oder in denen der Islam Hauptreligion ist. Hilfe für diese verfolgten Christen ist das Ziel des internationalen Hilfswerks „Open Doors“. Open Doors folgt einem weiten Verständnis des Begriffs „Christenverfolgung“. Danach herrscht Verfolgung nicht nur, wenn der Staat Einzelne oder ganze Gruppen von Christen wegen ihres Glaubens einsperrt, verletzt, foltert oder tötet, wie es in vielen Ländern Realität ist. Verfolgung herrscht auch dann, wenn Christen aufgrund ihres Glaubens beispielsweise ihre Arbeit oder ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn Kinder aufgrund ihres Glaubens oder des Glaubens ihrer Eltern keine oder nur eine schlechte Schulbildung bekommen oder Christen aufgrund ihres Glaubens aus ihren angestammten Wohngebieten vertrieben werden. Ebenso verhält es sich, wenn es Christen nicht erlaubt ist, Kirchen zu bauen oder sich auch nur privat zu versammeln, wenn die Registrierung einer christlichen Gemeinde oder Organisation nur unter schikanösen Bedingungen oder auch gar nicht möglich ist. Auch wenn es Andersgläubigen gesetzlich oder zumindest gesellschaftlich nicht erlaubt ist, zum Christentum zu konvertieren und sich zum christlichen Glauben zu bekennen – wenn Gläubige also mit Konsequenzen für Familie, Besitz, Leib und Leben rechnen müssen – spricht Open Doors von Christenverfolgung.

Am kommenden Sonntag (27.6.) wird Open-Doors-Referent Memo Bender in der Freien evangelischen Gemeinde Kierspe zu Gast sein, um im Rahmen des Gottesdienstes noch mehr über die Arbeit seiner Organisation zu berichten. Schwerpunkt seines Berichts ist Indien. Hunderttausende Menschen kommen dort in letzter Zeit zum Glauben an Jesus. Mit der Anzahl der Christen wächst auch die Verfolgung: Sie werden gesellschaftlich ausgegrenzt, beschimpft, verleumdet, benachteiligt, körperlich angegriffen und manche sogar getötet. Die hindu-nationalistische Regierung von Premierminister Narendra Modi lässt die immer aggressiver auftretenden Extremisten gewähren und stärkt sie mit Anti-Bekehrungsgesetzen sogar. Von Platz 31 auf Platz 10 in nur sieben Jahren – mit einer beängstigenden Geschwindigkeit ist Indien in den vergangenen Jahren auf dem Weltverfolgungsindex nach oben geklettert. Etwa 66 Millionen Christen gibt es auf dem Subkontinent – bei mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern sind sie aber nur eine kleine Minderheit (Stand 2019).

Open Doors hält es für sinnvoll, dass die Unterstützung von bedrängten Christen und Gemeinden an ihren Bedürfnissen orientiert ist. Deshalb arbeiten sie eng mit einheimischen Mitarbeitern, Kirchen oder Organisationen vor Ort zusammen – denn sie wissen am besten, welche Hilfe dringend nötig ist. Sie teilt sich auf in fünf Dienstbereiche: die Verteilung von Bibeln und anderer Literatur, Nothilfe (z.B. Mikrokredite und Schulungen zur Existenzgründung), Mitarbeiterschulungen, Öffentlichkeitsarbeit (das stetige Hinweisen auf die Situation verfolgter Christen) sowie Beistand und Ermutigung der Betroffenen durch Besuche, Briefe und die Organisation von Fürbitte-Gebeten.

Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr und findet unter Corona-Bedingungen statt: dazu gehört Maskenpflicht, Handhygiene, Abstand halten und die Erfassung der Teilnehmer mit Namen und Telefonnummer zur eventuellen Nachverfolgung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; alle Besucher sind herzlich willkommen.

Warum Pfingsten für die Christen wichtig ist

Nach seiner Auferstehung war Jesus noch einmal 40 Tage mit seinen Jüngern zusammen, um sie auf die Aufgabe vorzubereiten, die er ihnen hinterlassen würde. Sie lautete, allen Menschen die frohe Botschaft zu bringen, dass Gott sie liebt und in ihrem Leben eine Rolle spielen will, wenn sie sich für ihn entscheiden. Er selbst hat stellvertretend alle ihre Verfehlungen auf sich genommen und mit seinem Tod bezahlt, damit nichts mehr zwischen ihnen und Gott steht.

Seine Jünger waren einfache Leute, Fischer und Handwerker von Beruf. Er übertrug ihnen jetzt eine große Verantwortung. Den Tag, an dem er sie endgültig als Person verließ, feiern wir als Christi Himmelfahrt – Jesus kehrt zu Gott, seinem Vater, in die unsichtbare Welt des Himmels zurück.

Aber er hat seine Anhänger nicht sich selbst überlassen, sondern ihnen einen Ersatz angekündigt: Der Heilige Geist wird in ihnen wirksam werden und sie befähigen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Zehn Tage lang beteten diese ersten Christen darum, dass der Geist zu ihnen kommt. Als es endlich geschah, geschah es auf spektakuläre Weise – die Bibel berichtet von einem mächtigen Rauschen und Flammenzungen, die sich auf jedem Einzelnen niederließen. Noch beeindruckender ist aber die Auswirkung dieses Geschehens, denn die Jünger waren plötzlich in der Lage, in allen Sprachen zu reden, die in Jerusalem gesprochen wurden.

Das ermutigte sie, auf die Straßen der Stadt zu gehen und die Botschaft von Jesus für jeden verständlich weiterzusagen. Damit erregten sie eine Menge Aufsehen, weil die Zuhörer sich das nicht erklären konnten. Nachdem Petrus eine öffentliche Predigt gehalten hatte, entschieden sich über dreitausend Personen, Christ zu werden. Sie ließen sich taufen; so entstand in Jerusalem die erste christliche Gemeinde, die schnell wuchs und an vier grundsätzlichen Dingen festhielt: der Lehre  (durch Predigt und Bibelstudium mehr über Jesus zu erfahren), dem Abendmahl (das durch Jesus eingesetzte Austeilen von Brot und Wein), dem Gebet und der Gemeinschaft miteinander.

Das Wort Pfingsten geht auf den griechischen Begriff des fünfzigsten Tages nach der Auferstehung zurück. Das Fest markiert den Beginn der weltweiten Mission mit dem Ziel, allen Menschen den Glauben an den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) zugänglich zu machen.

Warum Ostern für Christen so wichtig ist

Das heutige Israel bestand damals aus den Gebieten Judäa, Galiläa und Samarien. Drei Jahre lang war Jesus mit seinen Jüngern dort unterwegs, predigte zu den Menschen und tat Wunder. Viele glaubten, er sei der schon im Alten Testament angekündigte Messias, der sein Volk von der Fremdherrschaft der Römer befreien würde. Als er vor dem jüdischen Passahfest nach Jerusalem kam, erwarteten sie, dass dies der erste Schritt dazu wäre, und jubelten ihm begeistert zu. Weil sie ihm zu Ehren Palmzweige auf die Straße warfen, nennt man den Sonntag vor Ostern Palmsonntag.

Aber eine politische Revolution war nicht das Ziel von Jesus. Im Gegenteil, er wusste, was Gott ihm zumuten würde. Deshalb gestaltete er das letzte Essen mit seinen Jüngern auf ganz besondere Weise. Er wusch ihnen die Füße als Zeichen seiner Dienstbereitschaft und teilte in einer besonderen Zeremonie Brot und Wein aus mit der Aufforderung, dies zum Gedenken an ihn immer wieder zu tun. Deshalb feiern die Christen bis heute das Abendmahl – die konkreten Zeichen von Brot und Wein symbolisieren, dass sein Leib gebrochen und sein Blut vergossen wurde.

Danach ging Jesus mit einigen Jüngern in den Garten Gethsemane, um sich im Gebet auf das vorzubereiten, was mit ihm geschehen würde. Tatsächlich erschienen römische Soldaten und nahmen ihn fest. Er wurde nicht nur durch die jüdischen Hohenpriester und den römischen Statthalter Pontius Pilatus verhört, sondern auch gefoltert und verspottet. Sein Todesurteil wurde auf grausame Weise vollstreckt – zuerst musste er sein Kreuz selbst bis zum Richtplatz Golgatha schleppen, dann wurde er daran festgenagelt und hing dort, bis er starb. Das geschah am Freitag, so dass bis heute der Karfreitag für alle Christen ein trauriger Gedenktag ist.

Am Samstag fand dann das Passahfest statt. Der Leichnam von Jesus wurde abgenommen und in einem Höhlengrab untergebracht, um das Fest nicht zu stören. Ein dicker Stein verschloss es. Aber als am Sonntagmorgen einige Frauen zum Grab kamen, um den Toten wie üblich einzubalsamieren, war der Stein weggerollt und keine Leiche vorhanden. Jesus lebt – er ist auferstanden und zeigt sich zunächst den Frauen, dann seinen Jüngern, die sich ängstlich und ratlos verkrochen hatten. Das macht Ostern so wichtig für die Gläubigen aller christlichen Konfessionen. Die Auferstehung, die Überwindung des Todes, beweist die Allmacht Gottes. Ihm ist nichts unmöglich. Ihm kann jeder sein Leben anvertrauen und gewiss sein, dass er auch nach dem Tod bei Gott leben wird.

Coronamaßnahmen

Du bist nicht allein – Ermutigung in Corona-Zeiten

Film und Text: Pascal Funk | pascalfunk.de | Sprecher: Mario Neumann